Burnout und Prävention
Definition
Das Burnout-Syndrom bezeichnet einen Zustand von innerer Leere, totaler seelischer und körperliche Verausgabung, die Batterien sind leer; der Mensch ist kaum mehr fähig die eigenen Leistungsquellen in kurzer Zeit wieder aufzufüllen. Die Erschöpfungszustände werden meist begleitet von verschiedenen körperlichen Symptomen.
Kurzum: - das eigene Lebensfeuer brennt nicht mehr gut!
Steigende Arbeitslosenzahlen und die Angst um Arbeitsplatzverlust fördern die Stress- und Burnoutsymptome. Wie Arbeitspsychologen feststellen, ist Burnout zu einem Modewort verkommen und die Symptome werden deshalb oft zu spät erkannt und behandelt. Unbehandelt aber kann Burnout zu ernsthaften Erkrankungen wie z.B. einer Depression oder schwerwiegenden körperlichen Erkrankungen führen.
Ursachen
Längst ist Burnout keine Managerkrankheit mehr, sondern ein Symptom, dass sich bei fast allen Berufsarten und Beschäftigungsstufen - auch ausserhalb der typischen "Helfer"-Berufe - zeigen kann. Experten weisen darauf hin, dass auch bei Teilzeitbeschäftigten und Hausfrauen die Burnout-Gefahr besteht, jedoch oft unterschätzt wird. Ein Burnout-Syndrom lässt sich nicht auf eine einzige Ursache zurückführen und entsteht meistens über einen längeren Zeitraum. Die Ursachen sind sehr vielfältig z.B. Unter- oder Überforderung, kein oder zu wenig Lob für Leistungen, das Gefühl von Ungerecht behandelt werden, Verlust des Gemeinschaftserlebens, Erleben von Kontrollverlust oder Wertekonflikte, Angst vor Entlassugen etc.
Finanzielle Folgen
Burnout ist leider aktueller den je. 83% aller Arbeitskräfte in der Schweiz fühlen sich laut einer aktuellen Studie des schweizerischen Staatssekretariats für Wirtschaft (seco) gestresst. Stressbedingte Beschwerden kosteten im Jahr 2000 die Schweiz jährlich 4,2 Milliarden Franken. Das sind 1,2% des Bruttoinlandsprodukts. Heute spricht man von über 9 Milliarden Franken Stressbedingter Kosten!
Besonders hohe Kosten entstehen, wenn Burnout lange nicht erkannt wird und sich in der Folge psychische Erkrankungen wie eine Depression entwickeln. Den Löwenanteil der Kosten, nämlich 95%, machen gemäss einer aktuellen englischen Studie Absenzen und Produktivitätseinbussen aus.
BRENNEN - OHNE AUSZUBRENNEN
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